Art Spiegelmann
Eben auf ein sehr lesenswertes Interview mit dem amerikanischen Comic-Zeichner Art Spiegelmann gestossen. Mir haben es vor allem seine Maus-Comics (für die er sogar - korrigiert mich - den Publitzer-Preis bekommen hat) und seine wunderbare Comic-Umsetzung von Paul Austers Stadt aus Glas angetan…
Nachtrag: Ein wesentlich älteres Interview vom August 2004 über den 11. September gibt es bei Arte (auch als Real-Media-Stream). Des französischen-mächtige & flash-willige dürfen sich beim selben Sender sogar durch einige seiner Comic-Stripes klicken.
[via design observer]



Exacto, 1992 bekam er den Preis und machte damit Comics für das Feuilleton hoffähig..
ich möchte ja nicht kleichlich sein, aber das dingens heißt pulitzer, benannt nach joseph pulitzer…
hrhrhr, da mäkel ich an ander leuten fehler rum und dann so ein schnitzer.
Ja, seine Comics sind mehr als interessant. Ich empfehle mal so ganz frech: In the shadow of no towers. Groß, ganz groß (und zwar nicht nur die Buchgröße)
Der “Stadt aus Glas”-Comic ist zwar wirklich wunderbar, aber von David Mazzucchelli und nicht von Spiegelman. Letzterer war allerdings Herausgeber der “Neon Lit”-Reihe, in der das erschienen ist. (demnächst erscheint übrigens eine deutsche Neuausgabe bei Reprodukt)
Und wenn wir grade am klugscheissen sind: man sagt Comic-Strip, nicht -Stripe.
ich korrigiere jetzt mal einfach nix; damit sich die »klugscheisser« hier weiterhin wohl fühlen.
es heißt klugscheißer. nach einem diphtong folgt ein
ß
Es heißt Klugscheißer, denn es handelt sich um ein Substantiv. Übrigens folgt nach einem Satz ein geeignetes Satzzeichen.
Schön ist bei Spiegelmann vor allem, wie er sein Medium (Comics) gebraucht, um eine so triste Story auch für geschichtsdesinteressierte Leser fesselnd zu gestalten. Ich wäre als Schüler sehr dankbar gewesen für diese neue, persönlichere Herangehensweise. Schöne Karikatur, übrigens!