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Sechs unterschiedlichste Gegenden in Südschweden, vom stillgelegten Industriegelände zur Touristenattraktion Naturschutzgebiet, bilden das Rohmaterial in Bild und Ton für sechs Kurzfilme. Unter dem Projekttitel Surreal Scania setzen sich der Filmemacher Anders Weberg und der Ethnologe Robert Willim mit der Frage auseinander, wie Aura und Anziehungskraft in Zusammenhang stehen mit einem spezifischen Ort.
Uuh, sehr theoretisch hört sich das jetzt an, sieht es aber gar nicht mehr aus, wenn die Filmchen im Player beginnen zu flimmern und zu flackern. Die Videodaten, mindestens dreimal durch die Postproduction-Mangel gedreht, erinnern eher an Träume. Phantasievolle, surreale Träume, teils Alb-, teils Weiter!Weiter!-Träume. Am ansprechendsten und faszinierendsten für mich allerdings nicht die Bilder, sondern der Ton.
Zusätzlich zu den Filmen, in unterschiedlichen, auch mobilen Formaten zum Download bereitgestellt, finden sich auf der Site die jeweiligen exakten geographischen Koordinaten. Der Vergleich von Surrealer Vordenke der Zwei kann so in Kontrast - oder Einklang - gesetzt werden mit Luftbildern von Google Earth oder der eigenen erlebten Realität bei Besuch genau DER Stelle, zu lokalisieren mit Hilfe von GPS Daten.
»But what is real or imaginary? With Surreal Scania we want to explore different visual representation techniques, and we also want to recognise the fact that our imagination has an important role in forming the experiences of these locations.«
[via wmmna]



da muss ich mir doch mal etwas genauer die gegend ansehen, wenn ich nächsten monat in südschweden (lund) weile…
sehr schöne clips. s. meissner hat auf http://www.autokontrast.de eine ganz ähnliche ästhetik - nur mit standbildern
@max:meissner traut sich zu wenig für meinen geschmack, zu brav irgendwie, zu un-eigen..