A is for Apple
A is for Apple, I play God and you play Man, Preloading Complete = 1000%. Soweit die Spielregeln. Bei David Clark (*1963, Calgary/Kanada) läuft die Logikuhr nicht immer rückwärts, das wäre per se zu einfach. Sein neues Projekt A is for Apple wirft den User in ein assoziativ verlinktes Labyrinth, gibt ihm zwar einige Hints an die Hand, doch verhalten sich diese wie nicht zu Ende gebrachte oder nicht zu Ende zu bringende Fragestellungen.
»It is a collage which sprawls uncontrollably in all directions. The ubiquitous metaphor of a ‘web’ is unavoidable, suggesting endless one-dimensional or surface contacts (…). The paradox of the dictionary, where one seeks the meaning of a word (”apple”), only to find more words and references to look up, or chase down.
This leads to a vast web of references from western metaphysics, popular culture, the history of cryptography, ideas of language, and psychoanalytic theory.«
Popkultur? Vorbeigeirrt. Aber das Verirren an sich hat Filmemacher Clark mit seinen drei Flashern Rob Whynot, Randy Knott und Ron Gervais visuell wirklich äußerst lecker gelöst. Und diese begleitende Erzählstimme! Die kommt mit auf den Frühlingsgefühlewunschzettel.
[via Rhizome]



… der Schwabe in mir jauchtzt: ‘Heiligs Blechele’ und der Bayer in mir schwadroniert ein ‘Kruzitürkn’ und der Mecklenburg-Vorpommerer in mir haucht ein: “Nüscht möschlisch!’ … oder so ähnlich.
Jedenfalls: Frl. Julia hat mal wieder die streufähigste Patrone im Revolvergurt geopfert und abgefeuert: Will sagen: Das ist der EIngang zum Land der Eine-Million-Links!
Zwar erlaubt mir mein Mangel-Englisch nicht immer die total gecheckte Checkung was gerade dahinter steht, aber insgesamt, überhaupt und generell (auch weil Refrains so schön sind): Der Schwabe in mir jauchtzt: ‘Heiligs Blechele’ und der Bayer in mir schwadroniert ein ‘Kruzitürkn’ und der Mecklenburg-Vorpommerer in mir haucht ein: “Nüscht möschlisch!’ … oder so ähnlich. Gruß aus dem Land der wenigen Links … Karsten …