Aggregat #2
Kurz und knackig in kleinen Häppchen zusammengefasst: empfehlenswerte Musik - Teil 2!
Archie Bronson Outfit lassen den Groove regieren, zaubern Gitarrenwände, verzichten mal hier mal da auf lästige Melodien, stehen des öfteren mit einer Plastik-Gans auf der Bühne und der Sänger tituliert sich Kardinal. So sind sie, die Engländer.
Aus Langeweile gründeten sich The Automatic. Was soll man auch anderes tun, wenn der Heimatort Cowbridge heißt? Zumindest machen die Herren nun sehr infektiösen Uptempo-Rock mit gelegentlichen Hives-Einlagen. Schön schrottig: Das Video zu Monster.
No guitars were harmed recording Beirut’s music. Nee, echt nicht. Hier regieren Ukulele und ungefähr dreihundert andere Instrumente. Der 19-jährige Kopf hinter Beirut mixt sich varianten- und fintenreich seine eigene Musikgattung zusammen.
Oh No! Oh My! widmen ihre ganze Schaffenskraft dem Schreiben von perfekten Popsongs. Das versuchen natürlich viele Bands, aber diese weiß ganz klar wie das funktioniert. Außerdem flöten sie. Aber nicht so wie Jethro Tull(?).
Fleißig sind auch Bishop Allen. Die Band bringt dieses Jahr nämlich jeden Monat eine neue EP mit jeweils vier Songs heraus. Einen Song pro EP gibts für lau zum Download. Die Musik: zu catchy, um wahr zu sein.
In etwa die gleiche Kerbe wie Bishop Allen schlagen The Sugarplastic, wobei hier klangmäßig noch etwas mehr experimentiert wird. Die komplette Exzentrik der Band entfaltet sich in einem Song namens Don’t Sleep, in dem die Backing-Vocals als Schafs-Laute intoniert werden.
Manchmal, aber nur manchmal sind MySpace-Profile tatsächlich aussagekräftig: If you were to throw Bowie, Joy Division, The Arcade Fire, and two llamas into a blender, you would have one hell of a mess. Tokyo Police Club is here to help you clean up. Übrigens mal wieder Kanadier.
/// Finale: Einen weiteren anständigen Videocast, diesmal mit Phoenix, Hot Chip und Art Brut, gibts drüben bei Labels Music.









Bishop Allen! Schöner Tipp.. man dankt!
Bishop Allen mag ich, seit dem ich seinerzeit einen falsch benannten (vermeintlichen Trail Of Dead) Song herunterlud: Ghosts Are Good Company. Das ganze Charm-School-Album ist zu empfehlen. Die Idee von Monats-EPs ist zwar sehr lustig, aber dann doch nichts zum wirklich kaufen.
Und den Rest muss ich mir jetzt erstmal nen bisschen anhören… Mein iTunes hat inzwischen ne eigene Popnutten-Liste, damit ich da hinterherkomme.
Wie kommt man eigentlich an die ganze Musik? Pro Tag zwei Stunden die MySpace-Friends von guter Musik durchsurfen?