Ich bin grosser Ablehner von Bestätigungsgewixe in Blogs; Kommentare vom Format “super!!!” oder in blau “nee! *g*” gehören zum Dümmsten, was man im Netz nicht sagen kann und haben wegen ihrer diffusen Aussagebeliebigkeit ohne Angabe eines Grundes nicht mal den zunächst unterstellten Richtungswert. Aus diesem Grund bin ich nicht mehr bei Flickr aktiv, weil mich die “great shot!!” von mac_addict37 jedesmal für drei volle Stunden bis zur Deprimierung anöden. Offensichtlich nicht aus Überlegungen oder Emotionen, sondern aus purem Kommunikationsaktionismus und Mich-gibt-es-auch-Geblöke heraus motivierte Kommentare sind ein Sonderfall der Kultur, sie bedeuten nämlich weniger als nichts; nachdem ich nun dreimal das Gleiche mit anderen Worten gesagt habe, kann ich dazu kommen, dass ich auch überstarre Dogmen ablehne, wenn es an der Zeit ist, erst Recht meine eigenen, und es ist an der Zeit:
vermutlich. Weil man ja bei Grafiken eher png oder gif nimmt und bei Fotos eher jpg. Aber heutzutage ist das sowas von egal, wo wir alle 6MBit-Leitungen haben ;-)
hab ich was verpasst? ich würde gerne noch mehr über datenformate und kompression hören… zum glück gibts nix wichtigeres… ich zieh mir jetzt ne pizza rein.
Ich glaube dieses Bild zeigt, die schlagartige Trauer der Deutschen über das verlorene Matsch, und wie diese trauer nach und nach wieder abnimmt. Wobei durch die weisse eingeschobene Fläche eine differenzierung über den allgemeinen Unmut dargestellt wird.
Wie jetzt? Trauer? Verlorenes Match? Ich dachte das wäre purer Zufall, dass das Ding da oben steht und auch noch zufällig unsere Nationalfarben hat.
Hat bestimmt nichts mit gestern zu tun! Bestimmt nicht!
Und was soll eigentlich dieser von allen Fußballern geliebte Spruch “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel”. NIX ist mehr wie gestern vor dem Spiel. Im Gegenteil!
Also ich sehe in diesem technikbezogenen “eject”-Symbol vielmehr die Vertechnisierung des Sports, die Loslösung von der Leidenschaft hin zu einem Gewinn-Verlier-Automatismus, der mit dem ursprünglichen /Spiel/ an sich nichts mehr zu tun hat.
Die Fußballmannschaft als fleischgewordenes Medium der Massenemotionalisierung.
Yves K - ich mein.. man kann auch wirklich zu allem seinen hochgestochenen scheiß schreiben.. mal ehrlich.. man muss da keine wissenschaft draus machen. schon garnicht wenn’s um fußball geht - proletensport.
Adam Green wegen eurem Pflicht-Feld da und Macuser, weil immer dieses auswurfzeichen aufleuchtet, wenn mann die auswurftaste drückt ha. Und: danke für die empfehlung. :)
[…] Für den Technikstandort Deutschland scheinen schwere Zeiten heraufzuziehen, da offenbar die Italiener wesentlich besser mit den Geräten umgehen können. Die folgende “Auswurftaste” haben sie jedenfalls rechtzeitig finden und auch korrekt betätigen können (Idee und Gestaltung: http://www.popnutten.de): […]
Es ging um Tittenbildchen. Und dafür sieht der blasse Schmonzes da oben tatsächlich scheisse aus, da hilft auch die “Glatze” nicht mehr, die ja sonst viele Männer bevorzugen, auch, wenn sie es nicht zugeben.
Mit – auch zeitlichem – Abstand zu dem sportlichen Großereignis ist zunächst anzuführen, dass die Deutung als „eject“-Zeichen zwar im Kern treffend ist, jedoch nicht weit genug geht.
Betrachtet man vielmehr den oberen Teil des Symbols, der gleichsam magnetisch-sphärisch über der gelben bzw. goldenen Basis zu schweben scheint, wird eine Parallele zur Figur des Auges Gottes offenbar. In der schicksalhaften Verbindung mit der eminent politischen Farbsymbolik im Sinne von 1848– schwarzes Pulver, rotes Blut, goldene Fackel – wird hier das Element des Göttlichen, des Transzendenten in den Mittelpunkt der Betrachtung gesetzt. Dass die gleichsam martialisch wirkenden Farben Schwarz und Rot hierbei in der kategorisierten Rangstufe des Nicht-Seienden in Abgrenzung zur seins-näheren Fackel über dem weltlichen Fundament angeordnet werden, signalisiert, wie der Autor völlig zutreffend im Spiel eine reduzierte Form des Krieges erkennt. Dem übertragenen sportlichen Tod folgt im Circus Maximus der Berichterstattung sogleich der mediale. Rettung findet sich zuletzt im transzendenten Nicht-Sein der Dreiecksfigur, mithin im göttlichen Bereich der Zukunftswahrhaftigkeit.
Als allegorisierte Kriegssymbolik einerseits und zukunftsgewandte Gotthaftigkeit andererseits verkörpert die schlichte Form eines gleichschenkligen (sic!) Dreiecks auf goldenem Rechteck zugleich Tod und Leben, Sein und Nicht-Sein, Verderben und Hoffnung – stetiges emotionales Bewusstsein einer Mannschaft und einer Nation.
Welches Dateiformat sich für welche Bilder eignet, üben wir dann noch mal.
wieso? weil ich kein gif genommen hab, oder was?
Ich bin grosser Ablehner von Bestätigungsgewixe in Blogs; Kommentare vom Format “super!!!” oder in blau “nee! *g*” gehören zum Dümmsten, was man im Netz nicht sagen kann und haben wegen ihrer diffusen Aussagebeliebigkeit ohne Angabe eines Grundes nicht mal den zunächst unterstellten Richtungswert. Aus diesem Grund bin ich nicht mehr bei Flickr aktiv, weil mich die “great shot!!” von mac_addict37 jedesmal für drei volle Stunden bis zur Deprimierung anöden. Offensichtlich nicht aus Überlegungen oder Emotionen, sondern aus purem Kommunikationsaktionismus und Mich-gibt-es-auch-Geblöke heraus motivierte Kommentare sind ein Sonderfall der Kultur, sie bedeuten nämlich weniger als nichts; nachdem ich nun dreimal das Gleiche mit anderen Worten gesagt habe, kann ich dazu kommen, dass ich auch überstarre Dogmen ablehne, wenn es an der Zeit ist, erst Recht meine eigenen, und es ist an der Zeit:
SUPER!
vermutlich. Weil man ja bei Grafiken eher png oder gif nimmt und bei Fotos eher jpg. Aber heutzutage ist das sowas von egal, wo wir alle 6MBit-Leitungen haben ;-)
Oh… da war einer schneller. Mein Kommentar bezog sich auf Kommentare 1+2
herr lobo: besten dank.
daniel: ich denke auch, dass wir alle diese 8 kb gerade noch verkraften können.
[…] via: popnuten […]
Oh, das ist ein jpg! Dann nehme ich das alles zurück und finde die Idee kacke.
die formalien lassen einen immer wieder scheitern.
Bin ich eigentlich der Einzige, der sich an der geringen Farbsättigung stört?
das ist absicht, mein lieber. quasi ein ‘fade out’, die vergänglichkeit symbolisierend.
oder so. *prust*
hab ich was verpasst? ich würde gerne noch mehr über datenformate und kompression hören… zum glück gibts nix wichtigeres… ich zieh mir jetzt ne pizza rein.
Hier das passende Hörspiel dazu:
http://www.he-man.de/hoerspiele/ep31.shtml
[…] [Popnutten] Fussball, WM […]
Ich glaube dieses Bild zeigt, die schlagartige Trauer der Deutschen über das verlorene Matsch, und wie diese trauer nach und nach wieder abnimmt. Wobei durch die weisse eingeschobene Fläche eine differenzierung über den allgemeinen Unmut dargestellt wird.
man, hab ich jetzt lange gebraucht!
Symbolism…
Wir machen mit. Sozusagen. Raterunde.
……
Wie jetzt? Trauer? Verlorenes Match? Ich dachte das wäre purer Zufall, dass das Ding da oben steht und auch noch zufällig unsere Nationalfarben hat.
Hat bestimmt nichts mit gestern zu tun! Bestimmt nicht!
Und was soll eigentlich dieser von allen Fußballern geliebte Spruch “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel”. NIX ist mehr wie gestern vor dem Spiel. Im Gegenteil!
Ich hab Fußball immer gehasst.
Also ich sehe in diesem technikbezogenen “eject”-Symbol vielmehr die Vertechnisierung des Sports, die Loslösung von der Leidenschaft hin zu einem Gewinn-Verlier-Automatismus, der mit dem ursprünglichen /Spiel/ an sich nichts mehr zu tun hat.
Die Fußballmannschaft als fleischgewordenes Medium der Massenemotionalisierung.
Yves K - ich mein.. man kann auch wirklich zu allem seinen hochgestochenen scheiß schreiben.. mal ehrlich.. man muss da keine wissenschaft draus machen. schon garnicht wenn’s um fußball geht - proletensport.
man muss auch nicht alles ernst nehmen :-P konkret wie generell
dazu auch: http://uncyclopedia.org/wiki/Look_It%27s_Art
hach, eure Adam-Green-Pflicht beglückt mich immer wieder aufs neue.
Zum Bild: Sehr sehr nett, einfach nur nett, idee nett, umsetzung nett. Das mit dem Fade-Out verstehen vllt auch nur die Macuser. Oder?
adam green? versteh ich jetzt nicht…
den zusammenhang zwischen fade-out und macuser auch nicht.
es ist im allgemeinen zu heiss für interpretationen. die popnutten empfehlen daher ein kühles bad.
Adam Green wegen eurem Pflicht-Feld da und Macuser, weil immer dieses auswurfzeichen aufleuchtet, wenn mann die auswurftaste drückt ha. Und: danke für die empfehlung. :)
mal sehen wie lang die Wimpel noch spazieren fahren und wann die Restbestände verramscht werden
[…] Für den Technikstandort Deutschland scheinen schwere Zeiten heraufzuziehen, da offenbar die Italiener wesentlich besser mit den Geräten umgehen können. Die folgende “Auswurftaste” haben sie jedenfalls rechtzeitig finden und auch korrekt betätigen können (Idee und Gestaltung: http://www.popnutten.de): […]
“I respect artists, don’t get me wrong, but this is something anybody could whip up in 10 minutes with Photoshop.”
ich habs sogar innerhalb von 5 minuten geschafft.
Nur Trottel bewerten den Wert einer Arbeit am Aufwand. ^_^
um was gehts hier nochmal? Hab mir heute ne Glatze geschoren, sieht total scheiße aus
Es ging um Tittenbildchen. Und dafür sieht der blasse Schmonzes da oben tatsächlich scheisse aus, da hilft auch die “Glatze” nicht mehr, die ja sonst viele Männer bevorzugen, auch, wenn sie es nicht zugeben.
[…] Irgendwann muß das ein Ende haben, sonst hol ich meinen Canetti wieder raus ! Comments » […]
Mit – auch zeitlichem – Abstand zu dem sportlichen Großereignis ist zunächst anzuführen, dass die Deutung als „eject“-Zeichen zwar im Kern treffend ist, jedoch nicht weit genug geht.
Betrachtet man vielmehr den oberen Teil des Symbols, der gleichsam magnetisch-sphärisch über der gelben bzw. goldenen Basis zu schweben scheint, wird eine Parallele zur Figur des Auges Gottes offenbar. In der schicksalhaften Verbindung mit der eminent politischen Farbsymbolik im Sinne von 1848– schwarzes Pulver, rotes Blut, goldene Fackel – wird hier das Element des Göttlichen, des Transzendenten in den Mittelpunkt der Betrachtung gesetzt. Dass die gleichsam martialisch wirkenden Farben Schwarz und Rot hierbei in der kategorisierten Rangstufe des Nicht-Seienden in Abgrenzung zur seins-näheren Fackel über dem weltlichen Fundament angeordnet werden, signalisiert, wie der Autor völlig zutreffend im Spiel eine reduzierte Form des Krieges erkennt. Dem übertragenen sportlichen Tod folgt im Circus Maximus der Berichterstattung sogleich der mediale. Rettung findet sich zuletzt im transzendenten Nicht-Sein der Dreiecksfigur, mithin im göttlichen Bereich der Zukunftswahrhaftigkeit.
Als allegorisierte Kriegssymbolik einerseits und zukunftsgewandte Gotthaftigkeit andererseits verkörpert die schlichte Form eines gleichschenkligen (sic!) Dreiecks auf goldenem Rechteck zugleich Tod und Leben, Sein und Nicht-Sein, Verderben und Hoffnung – stetiges emotionales Bewusstsein einer Mannschaft und einer Nation.