Flipping Burgers!

Tom Huber

Patrick Carney und Dan Auerbach auf ihrer Plantage. The Black Keys mit dem Blues im “Bluet” und dem Rock im Anschlag. Die beiden Freunde aus Ohio spielen sich mittlerweile in ihren vierten Albumrausch. Minimalistisch mit Schlagzeug, Gitarre und Gesang. Mehr ist zu viel. Weniger zu wenig. Also genau richtig für die typisch amerikanischen Slackerbarden. Das Geldverdienen als notwendiges Elend: Burgerdrehen und Rasenmähen. Alles für die große Sache Musik. Warum auch studieren, wenn das Beste Studium die Musik ist.

  •  O-Ton: Drop Out

Ein gutes gezapftes Bier braucht ein paar Minuten. Gute Musik auch. Erst nach mehrmaligem Hören erzeugen die mit Inbrunst gespielten Liebes- und Leidenslieder eine Intensität, die den Kater nach dem ersten erlebten Rausch verdrängen. Aber dann wirkt es wie das berühmte Konterbier. Es zieht dich rauf, um dich aus dem Sumpf herauszuziehen: eine besondere Magie, ein besonderer Zaubertrank, die „Magic Portion“.

  •  O-Ton: Time Period

Das Leben wird zum Song und zum Überleben vertont. Im Keller ihres eigenen Studios in ihrer Kleinstadtheimat Akron, wo nichts, aber auch wirklich nicht viel von der Musik ablenken kann. Das Untergeschoss mutiert zu der obersten Ideenschmiede zweier Musiker, die sich wohl fühlen in ihrer unordentlichen Welt. Leichtigkeit macht sich breit, wenn sie sich „anspielen“. Der eine schlägt, der andere zupft! Die Kraft der zwei Musikerherzen ist stärker, als die da draußen. Und wir freuen uns über ein Album, das uns einen Blick in ihren Dreckshaufen gewährt.

  •  O-Ton: Mess

09.07.2006 um 17:04
geschrieben von dennis in Musik

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2 mal Salz

  1. PlayStar #8275 09.07.2006 um 23:10

    Erst die BellRay und nun The Black Keys bei den Popnutten. Schön. Gefällt mir.

  2. Klaus #8289 10.07.2006 um 21:47

    die sprachbeiträge sind super, einfach eine tolle band.

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