Paul Mpagi Sepuya
»As a tool to deal socially I picked up the camera to take portraits. It offered me an excuse; it allowed me access. It serves as an excuse, a tool for initiating, constructing, and investigating relationships.«
Das der älteren Serie 200 Years of Revolution (and nothing has changed) entnommene Bild oben fällt genau genommen vollständig aus dem sonstigen Werk des 24jährigen Paul Mpagi Sepuya heraus. Es ist konstruiert, und diese Eigenschaft fehlt den anderen Fotografien. Seine brooklyner Jungs sitzen aufrecht vor weißem Hintergrund auf der Bettkante seines Zimmers, und Punkt. Doch diese extreme Reduktion entwickelt durch die Charaktere vor der Kamera eine enorme Spannung und Intimität. Ein buntes Punkertattoo am Oberarm, eine abgenommene, in den Bildausschnitt ragende in der Hand gehaltene Brille zieht den Blick auf sich und eröffnet dem Betrachter vermeintlichen Einblick in die Geschichte und Schwäche der Portraitierten.
Die Navigation der Seite ist leider schlichtweg verwirrend, ich empfehle, sich von der Thumbnail-Übersicht aus vorzuarbeiten, so verpasst man keine versteckten Subsites.



[…] (via für Julia) […]
Sind es nicht alles seine Ex-Lover, die er in seinem Schlafzimmer fotografiert hat? Ich dachte, ich hätte da mal sowas in der BUTT über ihn gelesen…
verlinkt sind nur veröffentlichungen im BUTT#14 und BUTT#15, weiß nich, was du gelesen hattest. aber yep, wahrscheints die meisten. “strangers” is schließlich definitionssache ;))
Oh, ich hätte mal den Text lesen sollen. Ich dachte, das wären die (Ex-)Typen von Julia. Hmmm…
Gesetzt den Fall, Sie haben nie einen Menschen umgebracht, wie erklären Sie es sich, dass es dazu nie gekommen ist?
Die Konsequenzen.
Harhar! :-D