Popkulturtheorie #19 mit Prof. Goon

»Nur warum beschäftigt man sich mit so schnell Vergänglichem Zeug?, fragt mich der Kollege. Weil es Gültiges enthält, du blödes intelligentes Arschloch, nämlich Überindividuelles, weil Popkultur, wie jede Kultur, wie sozialistische Politik und Mathematik, die Erlösung aus dem Einzeldasein verspricht, das Verbindliche, das von Vielen geteilte, das Rekonstruierbare, Einsehbare, statt der beschissenen Willkür, Verzweiflung und Bosheit, in die man hineingeboren wird.«

goon

Brüder, zur Sonne zur Freiheitgoon, #19 harrt dem Kollektiv. Markige Inhalte fluffig getextet, gewohnt ansprechend gelayoutet, die Site zum Magazin in des Kaisers Brandneuen Kleidern: Freunde, willkommen in der Oberklasse!

Inhalte: The Thermals | Tunng | Magda | The Album Leaf | Hush Puppies | Worte Spezial »Heimat« | Plädoyer für die Trennung von Staat und Fußball | Kinder vor Betontieren | Dietmar Dath | Hallgrimur Helgason | Meret Oppenheim | 1. Berliner Pornfilmfestival | Michael Mann | Finest / Magma | City2City | Derailroaded | Sasori | Wolverine und Spider-Man | Tomi Paasonen

29.09.2006 um 15:03
geschrieben von julia in (Netz)Kultur, Literatur, Musik

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3 mal Salz

  1. ntropie #9717 29.09.2006 um 16:40

    für mehr beschäftigung mit vergänglichem. wider marcel rabe, der leider so gar keine ahnung von allem hat. für mehr pornofilmfestivals. wider blumfeld (schon immer immer). ach ja, und für viel mehr gegenwart in einem magazin für “gegenwartskultur”.

  2. fukkle bim jerry &r #9732 29.09.2006 um 22:50

    […] Als PDF zum Download (ca. 6,8 MB) für alle Popheinis und Freizeittheoretiker. Diesmal mit dem bleischweren Schwerpunkt Heimat. (via) […]

  3. 500beine #9810 02.10.2006 um 9:37

    nudeln auf engstem raum. die werden aggressiv, wenn die zu wenig wasser haben.
    so ist pop.

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