Sozialer Brennpunkt Ich

Kevin Hamann alias Clickclickdecker ist mein Begleiter! Mit seinem Album “Nichts für ungut!” hat der junge Mann, der mit acht Jahren Pankow verließ und jetzt in Hamburg lebt, mir im letzten Jahr die Momente bereitet, in denen du zuhörst, zustimmst und (dr)aufstehst. Alle Menschen sollen gefälligst diesen Textschmaus hören, der dir/mir so viel bedeutet. Leider stehen diese Leute dann manchmal vor dir, schauen dich an, verstehen nicht, was du daran so toll findest, und du möchtest sie am liebsten schütteln, anschreien und aufwecken, bis die Wörter auch bei ihnen Emotionssynapsen flickern lassen. Schlechte Voraussetzungen für ein Interview…
- O-Ton: Zum Album
Der Zauber ist geblieben. Dazu gekommen ist die Zeit-Falle. Arbeitslos und ideenlos treibt er nun mit seinen Bandkollegen durch die Jugendzentren der Republik. Slogans wie “Irgendwann habe ich angefangen, damit aufzuhören” gehören immer noch in Poesiealben und auf Mixtapes für die/den Angebetete(n) geschrieben. Beschäftigt diesen Musiker, sonst denkt er zu viel nach!
- O-Ton: Zu viel Zeit
Die Zeit, in der er den Mann pflegte, pflegte seine Kreativität. Eine Symbiose, die den Überlebens-Sauerstoff aus Co2-verhangenen Alltagsbetrachtungen erzeugte. Plötzlich pflegt die Musik dich.
- O-Ton: Internet
Clickclickdecker ist noch zwei Wochen auf Tour. Er hat mehr, viel mehr Zuschauer verdient, als es in Potsdam waren.


Das Ding ist groß! Ich verstehe dich, höre den auch sehr gerne.
das erfrischt richtig, kumpel! :-)
Click ist die große Ausnahme im Musikallerlei der Republik. Der Wiedererkennungswert seiner süffigen Texte und Beobachtungen ist einzigartig. Würde auch mal Zeit, dass er hier Beachtung findet.
Und für dieses mal freue ich mich, dass ichschneller war. ;-)
ja der kevin ist eindeutig ein guter. und das von anfang an.
…ich bin ein u-boot in deinem gehirn…