Der Weg ist das Ziel
Wahrscheinlich kann Victoria Bergsman “Young Folks” schon lange nicht mehr hören. Zu penetrant wird in letzter Zeit mit dem Stück, das sie zusammen mit Peter, Björn and John gesungen hat, mediales Schandluder getrieben. Umso schöner ist es da für sie, dass sie sich mit dem Album “Open Field” ihres Soloprojektes Taken By Trees nun endlich vom besagten Sommerhit und zudem auch noch von ihrer alten Band The Concretes lösen kann. Man spürt praktisch noch den Atem, den die Schwedin voller Erleichterung ausgestoßen haben muss, als sie sich von den Concretes getrennt hat.
Die Stücke sind ein Spaziergang durch die Natur. So wollte sie es. An den Bäumen hängen Vibraphone, Marimba, Mandoline, Harmonium, Flöte, Zitter, Euphonium, Zimbal, Gitarre, Klavier, Geige, Bass und Cello. Zwischen den Blumen kriechen Schlagzeug und Syntheziser. Alles harmoniert mit dem weichen und zerbrechlichen Gesang von Victoria. Freud hätte seine Freude gehabt beim Deuten ihrer Traumwelten.
Auch wenn zwischen den Tönen dieses wunderschönen Debüts immer das Schüchterne und Ängstliche wie ein Lieblingsstofftier in den Armen von Victoria Bergsman liegt, so ist ihr Alleinesein in den Songs nicht mit dem Gefühl verbunden, ihr helfen zu müssen. Dafür ist sie in den letzten Jahren zu stur und hartnäckig gewesen und zu reif geworden.
Wenn das Herz in all dem Kommerz mal wieder Reinheit spüren will, ist “Open Field” der Impuls für eine Reise in noch unentdeckte Weiten.



Hu! Wie schön! Ich habe mich spontan verknallt und muss nun leider fort, um Victoria Bergsman einen Blumenkranz um den Kopf zu winden.
[…] bewegt und vor allem durch die mit “Young Folks” von Peter Bjorn and John fast schon zum Allgemeingut gewordene, aber in der spärlichen, klaren Atmosphäre fast noch hinreißendere Stimme von Bergsman […]
[…] bewegt und vor allem durch die mit “Young Folks†von Peter Bjorn and John fast schon zum Allgemeingut gewordene, aber in der spärlichen, klaren Atmosphäre fast noch hinreißendere Stimme von Bergsman […]