Welchen Song hätte man sich 2008 sparen können?
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Vorbei die Zeiten, in denen man noch vom “musikalischen Hinterland” am anderen Ende der Welt sprechen konnte. Mal ehrlich: Was hat Neuseeland schon vorzubringen, als natürlich tolle Landschaften in atemberaubender Natur? Sogar beim Wikipedia Eintrag findet man nicht einmal die Nennung von Musik. Das könnte sich mit Surf City ändern. Heutzutage wird ja in allen Bereichen neu auf alt gemacht. So etwas nennt man dann Vintage. Die Popnutten schließen sich an und werfen das Wort “Vint-Rock” in den Ring. Die EP ist gerade in Deutschland auf dem immer wieder gerne erwähnten Label Morr Music erschienen. Drüben nennen sie die vier auch schon “Band To Watch”. Also Augen auf!
Ja, ja, schon klar: Alt! Trotzdem unglaublich toll!! Kyte aus Leicestershire kommen uns im November besuchen.
Es kracht gewaltig, wenn die Baddies ihre Instrumente bearbeiten. Was sie von dem Brei an rockenden Indiebands unterscheidet, ist ein ordentlicher “Wumms”, der mit monströsem Bass, gewaltigen Gitarren und zuckendem Schlagzeug die fast schon choralen Gesänge unterwandert und so beim Hören eine fulminante Druckwelle auf das Publikum ablässt. In England flippen sie schon wieder aus. Dort stehen die vier schon jetzt in den Top Ten von 2009.

Das ist mal eine ordentliche musikalische Früherziehung. Was hat man sich nicht schon Sorgen um die Jugend gemacht…


Muss man jeden Hype gut finden? Nö, aber natürlich muss man immer dabei sein: Vivian Girls und Little Boots. Hiermit erledigt.
Kein derzeit lebender Musiker kann der Welt und seinen Stücken so viel Authentizität verpassen wie das schizophrene Genie Daniel Johnston. In Künstlerkreisen ist er eine Legende! Unter anderem Kurt Cobain hat seine Songs, die ein dramatisch verzweifelnder Akt der Sehnsucht darstellen, gehuldigt. Seine Musik ist die offene Darlegung eines gebrochenen Herzens und die Zur-Schau-Stellung eines menschlichen Verfalls. Jetzt ist er wieder auf Tour in Europa. Hin!