Graffiti Taxonomy
Style à la parisienne, zu sehen bei der Fondation Cartier.
Nicht auf den einen Punkt, gleich auf mehrere und einen der in der Summe besten Kommentare zum Thema Freiheit, Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und Verhältnismäßigkeit bringt es Herr Schwenzel, fachdings für dingens.
Allein die (gekürzt zitierte) Einleitung ist ein Glanzstück sondersgleichen:
es gibt immer vermeintlich gute gründe böses zu tun:
- rock and roll musik verbieten, um die jugend zu schützen.
- nutella mit dem finger essen, um hungerattacken zu bekämpfen.
- musikfans in grund und boden klagen, um „die kreativen“ zu schützen.
- atombomben über zwei japanischen städten abwerfen um einen krieg zu beenden.
- einen korrupten und folternden monarchen zu unterstützen und eine demokratisch gewählte regierung zu stürzen, um für stabilität im nahen osten zu sorgen.
und so dienen auch die rasterfahndung, das BKA-gesetz, die vorratsdatenspeicherung, der grosse lauschangriff, der „bundestrojaner“ oder der biometrische reisepass vordergründig etwas gutem, nämlich der „sicherheit“ aller bürger. es werden bürgerrechte eingeschränkt, um den eindruck zu erwecken den terrorismus entschlossen zu bekämpfen und jetzt wird eine zensurinfrastruktur aufgebaut, um den eindruck zu erwecken, etwas gegen kindesmissbrauch zu tun.
sprüche wie „datenschutz darf kein täterschutz sein“ und „das internet ist eben kein rechtsfreier raum“ […] sind deshalb so gefährlich, weil sie suggestiv, hysterisch und unverhältnismässig sind. sie stellen ein vermeintlich grösseres wohl über die die rechte der einzelnen.
Dankeschön.
7,1% Piraten in meinem Wahllokal. Wie in Gesamtschweden. Klingt viel. Sind es auch, wenn die anderen 18 der 22 WählerInnen hier noch mit dazu aufs Sofa möchten.
Live free! Kaum eine Einleitung könnte wohl pathetischer daherkommen, und doch passt genau dieser Claim dermaßen verflixt genau auf dieses Projekt. Über 30 Künstler, Lebenskünstler, Malerinnen, Clowns und Musiker, Querdenkende haben sich zusammengetan, schwimmende Städte zu erbauen, aus auf der Straße gefundenem Aussortierten: die Swimming Cities of Serenissima, mal mehr Märchenschloss, mal mehr Flying Dutchman.
Von Slowenien über die Adria bis nach Venedig will die Crew rund um die New-Yorkerin Swoon. Am 12. May sind sie in Ankaran ins Meer gestochen. Im Juni wollen sie ankommen, pünktlich zur Biennale.
Flood, ein Film von Todd Chandler rund um den letztjährigen Vorgänger des Projekts, die swimming cities of switchback sea, ist aktuell in der Post Production.
Drei Sieben Fünfzehn Mixtapes sind bereits eingetrudelt! Ein Blog hat gerufen, digitale Mixtapemakers allerortens ließen sich nicht lumpen. Dort drüben sammelt sich gerade der gute Sound des Sommers. Handverlesen, handbeschmückt, auf allerfeinste Bits gebannt und überhaupt eine dermaßen gut getimete Frühlingslandung: Ladies & Gentleman, the kaatschakktschakktschakk of the justosphere. Rüber mit euch, und mitgemixt!