Schorsch!
Hörspielpreis der Kriegsblinden 2006, Glückwunsch an Schorsch Kamerun und alle Mitwirkenden. Das ganze gibt es auch noch als freien Download. So macht Kultur Spaß!
Hörspielpreis der Kriegsblinden 2006, Glückwunsch an Schorsch Kamerun und alle Mitwirkenden. Das ganze gibt es auch noch als freien Download. So macht Kultur Spaß!
Falls, nur falls hier unwahrscheinlicherweise Personen unterwegs sein sollten, die frisch die Dreißigermarke überschritten haben und etwaige Plärrgeisterpläne hegen sollten: bitte klicken, einmal durchscrollen, dann die Augen schließen und mit diesem euerm selbstgewählten Schicksal im Kopf noch einmal Jau! sagen. Falls, nur falls ihr das hinbekommt… alles Gute!
Bass macht sexy, Goon ebnet den Weg:
Dubstep | Battles | Lymbyc Systym | Björk | Eliot Lipp | Rene Pollesch & Rimini Protokoll | Urbanistik | Kolja Mensing | Cindy Sherman | David Lynch vs. Peter Greenaway | Rache-Mangas | Dr. Doom
Noch ein bisschen, immer noch ein bisschen mehr Luft in den Kaugummi zu pusten, die Blase noch ein bisschen protziger anschwellen und das fragile Gebilde noch ein bisschen schillern zu lassen, das ist doch das Ziel, eigentlich, oder? Platzt sie, die Bubble, ist es aus, vorbei.
Judith Sombrays Illustrationen stellen die in tausend Fragmente zerberstende Blase an den Anfang. Mit wenigen Strichen erzählt sie von der Kraft des Fallens und der Ästhetik der Sehnsucht.
Ein kleines Interview mit Milchkleid aka Judith Sombray steht drüben bei Spreeblick.
Schnapp dir einen Baseballschläger, einen massiven, gläsernen, zieh ihn dir mit voller Wucht quer übers Nasenbein, bewundere zuerst den Splitterregen und dann die Tropfen, die stetig aufs Parkett fallen – tapp. tapp. tapp. – und du hast eine vage Vorstellung meiner Gefühle innerhalb der ersten fünf erstarrten Minuten.
Auf den knapp übertretenden Strich des Ponyrandes, der Wimper. Den streitenden Flächen. Dieser ganzen Illustration oben, von Irana Douer.
Schmerz und clownesques Schaudergrinsen und Vergessen und ein Sehnen nach weißen Kaninchen prügelt die Lady mir via die traumatisierten Frauen ins Gehirn und auch nur annähernd objektive Silben, Sätze in weite Ferne.
Was ‘ne Leistung. Groß.
In den USA werden jede 30 Sekunden 106.000 Getränke-Dosen konsumiert, jede 5 Minuten 15 Millionen Blätter Papier verbraten und jede Stunde 12,5 Millionen Dollar für den Krieg im Irak ausgegeben. Diesen blanken Zahlen gibt der amerikanische Fotograf und Künstler Chris Jordan eine Form, in dem er die schiere Masse auf großflächige Bilder bannt. Beim Betrachten der Online-Ausgabe der Serie »Running the Numbers« bleibt leider ein Großteil der visuellen Wirkung auf der Strecke. Zudem vermisse ich in den Werken eine Art Zeit-Achse bzw. die Kontinuität des Vorgangs. Vielleicht wäre dem Thema digital aufbereitet noch mehr abzugewinnen gewesen? Auch wenn wohl jeder Flash-Player den Hut nehmen würde, zwängen sich 2,3 Millionen Gefängnisuniformen durch den Äther.
Kleine Geschichten, die sonst niemand auf große Geschichtengröße aufbläst, um von ihnen zu erzählen, kleine Kopfstürme, die hin- und hergewälzt, bestaunt, belacht und bewundert werden wollen, diese kleinen Gedanken packt Lev Yilmaz in lakonisch unaufgeregte Comics und Animationsfilme.
Die bewegten Tales of Mere Existence: …stuff you think but don’t talk about ruckeln mit Kinderstrichen zu knarzender Erzählerstimme vor sich hin. Ein, zwei Minuten lang, es geschieht wenig neben ein paar neuen Zacken, Pfeilen und Monotonien, und dann, dann, ganz zum Ende hin, reiße ich den Mund, die Augen, die Arme auf, und fasse es nicht. Ha!