Do be my bitch, Darling.

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Tales of mere existence

Kleine Geschichten, die sonst niemand auf große Geschichtengröße aufbläst, um von ihnen zu erzählen, kleine Kopfstürme, die hin- und hergewälzt, bestaunt, belacht und bewundert werden wollen, diese kleinen Gedanken packt Lev Yilmaz in lakonisch unaufgeregte Comics und Animationsfilme.

Die bewegten Tales of Mere Existence: …stuff you think but don’t talk about ruckeln mit Kinderstrichen zu knarzender Erzählerstimme vor sich hin. Ein, zwei Minuten lang, es geschieht wenig neben ein paar neuen Zacken, Pfeilen und Monotonien, und dann, dann, ganz zum Ende hin, reiße ich den Mund, die Augen, die Arme auf, und fasse es nicht. Ha!

[continuer la lecture, chouchou]

18.03.2007 um 20:53
geschrieben von julie in Film, Kunst

mail.ME.art

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MAiLmeART

»Submissions can be envelopes or packages which have been drawn on, painted, dipped in acid, covered in paper mache (anything you want really) but they must look amazing and they must have travelled though the post with the postman able to see the work.«

Der Ausschreibungstext auf der Site MAiLmeART.com zum von Darren Di Lieto hochgezogenen herrlichen Postkunst-Projekt ist allerdings bissken daneben gegangen. Korrekterweise sollten die Postkarten, Briefe, Päckchen, Pakete an folgende Berliner Adresse gehen (ist ja auch viel günstiger als sämtlicher Airmail-Kram, nech):

popnutten.de
c/o Julia Soergel
Adalbertstraße 11
10999 Berlin

Ach, und: pack was nettes rein. Das Danke folgt dann hier. Gegebenenfalls.

17.03.2007 um 03:33
geschrieben von julie in Design, Kunst

Rubikcubism

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Space-Invaders - Rubikcubism

10.03.2007 um 15:49
geschrieben von sebastian in Kunst

Frühjahrsputz

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Alles muss raus, dringendst notwendige Feedreaderentsstaubung:
[continuer la lecture, chouchou]

10.03.2007 um 13:20
geschrieben von julie in Fotografie, Kunst, Street Art

Interface Space

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Interface space

»After using a computer pretty much daily for 18 years, I have already tried to undo something I was drawing with a pen and also felt the need to press find when I was looking for something in my bedroom.«

02.02.2007 um 12:49
geschrieben von sebastian in (Netz)Kultur, Kunst, Ordinateur/Computer

Fakes

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I was staying with Picasso in his studio. Every day, dealers would come by to authenticate paintings they were trying to sell… they would ask the painter if the painting was real or a fake.

A dealer came by one day, Picasso glanced at it and without hesitating said, “fake.” Later that day, two more were identified as fakes.

The second day, a different dealer came by. Picasso hardly looked up. “Fake!” he bellowed.

After the dealer left, I couldn’t help myself. “Picasso, why did you say that painting was a fake? I was here, in this studio, last year when I saw you paint it.”

Picasso didn’t hesitate. He turned to me and said, “I often paint fakes.”

28.01.2007 um 04:30
geschrieben von sebastian in Kunst

Es lebe die Straße!

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Monsieur Alain Bieber, vielleicht bekannt von rebel:art, der hanseatischen Stickersafari oder auch ganzwoandersher, hat bei artnet einen kleinen Essay über Streetart veröffentlicht, eine Ode an die Straße.

»Die Straße ist, war und wird das einzig wirkliche freie und demokratische Medium für die Kunst bleiben. Denn sie ist Nährboden, Blutkreislauf der Gesellschaft und das ideale Experimentierfeld.«

Soweit so gut, so unterschrieben, so mitgefühlt. Es folgt: die Kampfschrift.

»Street Art ohne Straße ist wie Latte Macchiato ohne Milch. Wenn sie von ihren Wurzeln getrennt wird, welkt sie schnell und fängt an zu stinken. Werke, die auf der Straße wirken, weil sie einen Moment der Überraschung provozieren, weil sie in den Stadtraum intervenieren und mit Symbolen spielen, werden in der Galerie wieder zum Dekor. Der Raum klaut ihnen die Pointe und ruft in Versalien: KUNST!«

Nun hat er ja Recht. Streetart ist genau dann wirklich grandios, wenn sie in den Dialog tritt mit ihrer Umgebung. Wenn die Frau genau dort, der Mann genau dort, der Clown genau dort sein Fleckchen findet. Aber Latte Macchiato ohne Milch ist immerhin noch ein Espresso. Nicht wirklich ein Genuss, aber nach dem Essen nicht verkehrt. Um Streetart lieben zu lernen, oder überhaupt darauf aufmerksam zu werden, einen Zugang zu bekommen, braucht es manchmal einen Anstoß. Ich bin immer wieder überrascht, wenn Freunde von mir, die mitten in wild wunderschön beklebten Berliner Ecken leben, meinen, sie wüssten nicht, was Streetart sei. Sie nie wirklich bemerkt haben, die Bilder und Gespräche; sie ignorieren, ausblenden. Einmal auf die Backjumps geschleift, und sie waren angefixt. Es lebe die Straße, ohja!, aber sie wird weiteratmen, Streetart-Galerien oder Streetart-Ausstellungen hin oder her.

07.12.2006 um 22:41
geschrieben von julie in Kunst, Street Art

WAT IS NAGO?

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Nederlands Archief Grafisch Ontwerpers

NAGO ist das Akronym der »Nederlands Archief Grafisch Ontwerpers«. Klar? Klick.

P.S. Der Untertitel der »nächsten Popnutten« wird in niederländisch eingemeißelt werden. Versprochen.

P.P.S Eine sinnvolle Anmerkung sei erlaubt: Ein Klick auf die Bilder in der Detailansicht befördert einen zur hoch höher aufgelösten Variante.

Genehmen Augenschmaus.

02.12.2006 um 14:32
geschrieben von sebastian in Design, Fotografie, Kunst, Typografie

The Blank Album

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Superthriller - The Blank Album

Superthriller haben Mitte Oktober ihre neue Platte »The Blank Album« auf den Markt geworfen - exklusiv bei Rough Trade in GB zu beziehen. Allerdings findet der geneigte Käufer in der schlichten Verpackung keinen einzigen Ton: Nur eine stinknormale, unbeschriebene CD-R und ein Passwort mit dem sich die eigentliche Musik von der Bandsite ziehen lässt.
Sinnig sinnlos.

01.11.2006 um 19:17
geschrieben von sebastian in (Netz)Kultur, Kunst, Musik

Weltschmerz

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WiFi-SM

»You have the impression that the disasters of the world do not touch you anymore? You feel vaguely sorry for other people’s misfortunes but you don’t feel the inner urge which used to make you help your neighbour ? WiFi-SM brings your humanity back to daylight.«

WiFi-SM durchstöbert über 4500 weltweite RSS-Newsfeeds nach Schlüsselwörtern wie death, kill, murder, torture, rape, war, virus etc.. Liefert die Analyse der Texte einen Treffer, wird das frei am Körper plazierbare kleine Tool aktiviert. Ein Stromschlag wird ausgelöst. Die Liste der Schlüsselwörter wie auch die Stromstärke können selbstverständlich auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt werden.

So weit so gut. WiFi-SM wurde 2003 von Christophe Bruno (auch hier klicken) konzeptioniert. Und war durch und durch ein Fake-Projekt. Für die Tirana Bienniale of Contemporary Art. Die Kampagne war recht “erfolgreich”, und so existiert seit diesem Jahr ein realer Prototyp in Form eines Armbands. Feel the pain – Lower your guilt complex – am 7.10. auf der Nuit Blanche de Paris.

[via]

05.10.2006 um 14:01
geschrieben von julie in Kunst