
Endlich ist Schluss mit diesem Gefühl der Unzulänglichkeit: der Däne Nikolaj Recke erweiterte unsere Küstenlinie um …. Trommelwirbel …. ganze 10 Meter. Eine Geste der Großzügigkeit, ein Geschenk an das deutsche Volk. Nikolaj, wir werden dich nie vergessen. Danke.
26.09.2006 um 01:40
geschrieben von julie in Kunst

»Graffiti Removal has become one of the more intriguing and important art movements of the early 21st century. With the roots in abstract expressionism, minimalism and Russian constructivism, Graffiti Removal is both the progressive continuation of these movements and an important step in the future of moden art.«
Es müsste doch irgeneiner dieser kreativen Wortverschwurbler auch hier unterwegs sein, der selbst diese Art Humor mit einer treffenden Farbnuance betiteln kann. Schwarz schrammt bei Matt McCormicks Film »The Subconscious Art of Graffiti Removal« (2001) am Musikantenknochen. WTH?
[ein via und ein photo credit]
08.09.2006 um 18:18
geschrieben von julie in Film, Kunst, Street Art

Damn it! was ist los mit den Leuten? Seit fast einer Woche steht obige Seite ratzekahl im WWW herum, niemand kann, niemand will sie hacken. Keine Zeit keine Lust kein Trotzgefühl mehr? Der Ansatz der Web Biennial ist dabei doch erfrischend einfach:
»It is free, open for all, first come first serve, self service.«
Plus keine einschränkenden Kuratoren oder Themenvorgaben, keine beschränkten Sponsoren. Warum denn bloß ebensowenig willige Künstler?
[via]
28.05.2006 um 18:50
geschrieben von julie in (Netz)Kultur, Kunst

»This room is under video surveillance. You have just entered the ADN/ARN system. ADN/ARN means: Any Deal Now / Any Reality Now. If you have chosen to paticipate, please repeat after me, facing the camera: I am an ADN/ARN candidate. By this declaration I surrender all image rights as understood in jurisprudence and the law.«
300 Geheimnisse sammelte Elodie Pong (*1966, Boston) im Laufe ihres Projekts ADN/ARN Any Deal Now/Any Reality Now, die sie den jeweiligen Eigentümern gegen ein individuell ausgehandeltes Entgelt abkaufte. Aus den von acht Überwachungskameras aufgezeichneten Heimlichkeiten entstand ihr Film Secrets for Sale.
[via]
19.05.2006 um 18:24
geschrieben von julie in Film, Kunst

Früher oder später erwischt’s freilich jeden, der massig Stunden und mehr noch Überschwang, Begeisterung, Enthusiasmus hineingießt in sein Blog. Echtes Mitleid aufbringen? No Sir, wir haben’s ja nicht anders gewollt.
Bei dieser Lady hingegen, da trauer ich denn doch. Suzanne G. aka Comtesse de Wurzeltod, Hüterin des Thee Temple ov Psychick Blah, steckt mitten drin in dieser Midblog Crisis. Und grummelt. Wie ungefällig.
Zur Hülfe! Thee Shoppe besuchen (schwizerdütsch für: großartige Prints u.ä. junger Künstler für Schnäppchenpreise erwerben, Suzanne danach beschenken, Kommission nimmt sie nämlich nicht einmal für diesen Service (sic!)), so einfach. Und wenn ohnehin schon auf dem Weg zu ihr, dann doch die Gelegenheit beim Spitzenhäubchen ergreifen und im Archiv spazierenstöbern gehen. Das lohnt sich. Fürwahr.
19.05.2006 um 00:57
geschrieben von julie in Kunst, Le Rest


Blonde hilflose kleine Engelchen stellt Jill Greenberg ins Zentrum ihrer Fotoserie »End Times«, die entstandenen Portraits sind bis zum achten Juli in der Paul Kopeikin Gallery Los Angeles zu sehen. Zwei- und Dreijährige, großformatig präsentiert, hochglänzend, erstklassik beleuchtet, perfekt retuschiert. Leidend. Rotz und Wasser heulend.
»The first little boy I shot, Liam, suddenly became hysterically upset. It reminded me of helplessness and anger I feel about our current political and social situation. (…) It’s as if they believe the apocalyptic End Time is near, therefore protecting the earth and future of our children is futile. As a parent I have to reckon with the knowledge that our children will suffer for the mistakes our government is making. Their pain is a precursor of what is to come.«
Mo mailte mir den Link, »was popnuttiges, guck Dir das mal an«. Was popnuttiges, definitiv und wie und ob, und auch eins der ersten Postings, bei denen eine vorab interne Besprechung gar nicht so verkehrt gewesen wäre.
Die Bilder basieren zu größeren Teilen, als man vielleicht auf den ersten Blick vermutet, auf realen Fotografien. Zumindest die Tränen und Speichelfäden sind echt. Erstaunliche Darsteller, die Kleenen? Greenbergs Portfoliosite läuft unter dem Pseudonym »The Manipulator«. Die Frage, mittels welcher Techniken sie die Kinder manipulierte, um derartige Ausbrüche termingerecht ablichten zu können, wurde erwartungsgemäß von Anderen bereits gestellt und im Pressetext wie auch im Podcast von American Photo von Greenberg beantwortet.
»I had to learn the hard way that they had to be no older than 3 because beyond that they just don’t cry so easily. At that age, one needs to merely give them a lollipop and then take it away, et voila - pain and agony.«
Vorsätzliche Enttäuschung von Kleinkinderaugen um der hehren Kunst willen, ob mit oder ohne politischem Anspruch? Was meint ihr?
16.05.2006 um 01:12
geschrieben von julie in Fotografie, Kunst

Portraits von diskreter Zirkushand. Prepare to fall in love with Ben Tour (CA).
07.05.2006 um 19:27
geschrieben von julie in Kunst


Ich weiss nicht ob ich da wieder was verschwitzt habe; aber eben bin ich auf den wunderbaren Seiten von 0100101110101101 (auch die anderen Projekte lohnen die Klicks.) auf ein ganz ein feines - wenn auch nicht ganz taufrisches - Projekt namens »UNITED WE STAND« gestossen.
Das italienische Künstlerpaar Eva & Franco Mattes bewarb einen nicht existierenden Film u.a. mit Postern in europäischen Metropolen (u.a. Berlin) und einer typischen & flashigen Filmsite. Der Film stellt die europäische Flagge in einen Kontext der sonst der amerikanischen vorbehalten ist. Die Macher dazu in einem Jetzt-Interview von Januar 06:
Wir haben damit begonnen, in ganz unterschiedlichen Fällen die amerikanische Flagge durch die europäische zu ersetzen. Jeder erinnert sich an Peter Fonda in „Easy Rider“ und niemand wundert sich über eine Lederjacke mit einer amerikanischen Flagge drauf, während man über die selbe Jacke mit einer europäischen Flagge nur lachen würde. Warum ist die patriotische Ikonographie der USA allgemein akzeptiert, während sie lächerlich wird, wenn man sie auf Europa überträgt?
Ich möchte gar nicht wissen wie vielen Passanten der kritische Witz entgangen ist…mir vielleicht auch? Immerhin ist dieses Bild keine 200 Meter von meiner Berliner Residenz entstanden.
04.05.2006 um 23:13
geschrieben von sebastian in (Netz)Kultur, Film, Kunst

»Die Revolution ist großartig, alles andere ist Quark.« (Rosa Luxemburg) Rinjehaun Mesdames, Messieurs.
[Foto]
29.04.2006 um 21:26
geschrieben von julie in Kunst, Le Rest

One day she will have no day job. Check Kris Chau’s sketches.
26.04.2006 um 23:32
geschrieben von julie in Kunst