Du liebst Van Halen? Dann liebst du auch deren Sänger David Lee Roth! Und wenn nicht, dann wirst du folgende Soundschnipsel lieben: Diamonddave! Erinnert mich stark an Gude Laune Sven.
Surf City

Vorbei die Zeiten, in denen man noch vom “musikalischen Hinterland” am anderen Ende der Welt sprechen konnte. Mal ehrlich: Was hat Neuseeland schon vorzubringen, als natürlich tolle Landschaften in atemberaubender Natur? Sogar beim Wikipedia Eintrag findet man nicht einmal die Nennung von Musik. Das könnte sich mit Surf City ändern. Heutzutage wird ja in allen Bereichen neu auf alt gemacht. So etwas nennt man dann Vintage. Die Popnutten schließen sich an und werfen das Wort “Vint-Rock” in den Ring. Die EP ist gerade in Deutschland auf dem immer wieder gerne erwähnten Label Morr Music erschienen. Drüben nennen sie die vier auch schon “Band To Watch”. Also Augen auf!
Kyte
Ja, ja, schon klar: Alt! Trotzdem unglaublich toll!! Kyte aus Leicestershire kommen uns im November besuchen.
Baddies and Gentlemen:
Es kracht gewaltig, wenn die Baddies ihre Instrumente bearbeiten. Was sie von dem Brei an rockenden Indiebands unterscheidet, ist ein ordentlicher “Wumms”, der mit monströsem Bass, gewaltigen Gitarren und zuckendem Schlagzeug die fast schon choralen Gesänge unterwandert und so beim Hören eine fulminante Druckwelle auf das Publikum ablässt. In England flippen sie schon wieder aus. Dort stehen die vier schon jetzt in den Top Ten von 2009.
Hype Hop Hooray


Muss man jeden Hype gut finden? Nö, aber natürlich muss man immer dabei sein: Vivian Girls und Little Boots. Hiermit erledigt.
Daniel Johnston
Kein derzeit lebender Musiker kann der Welt und seinen Stücken so viel Authentizität verpassen wie das schizophrene Genie Daniel Johnston. In Künstlerkreisen ist er eine Legende! Unter anderem Kurt Cobain hat seine Songs, die ein dramatisch verzweifelnder Akt der Sehnsucht darstellen, gehuldigt. Seine Musik ist die offene Darlegung eines gebrochenen Herzens und die Zur-Schau-Stellung eines menschlichen Verfalls. Jetzt ist er wieder auf Tour in Europa. Hin!
Seabear
Ja, ich wäre sehr gerne beim diesjährigen und heute startenden Iceland Airwaves Festival. Viele, die dort waren, wollen am liebsten jedes Jahr wieder kommen. Die Insel im Norden scheint ja für den Rest der Welt so etwas wie das Konens-Paradies zu sein. Die Menschen die dort leben, machen dazu die passende Musik, so dass man beim Hören immer ein Stück Island serviert bekommt. Auch bei Seabear ist das so. Letztes Jahr ist das erste Album “The Ghost That Carried Us Away” von der Gemeinschaft um Sindri Snær Sigfússon auf dem exzellenten Label Morr Music heraus gekommen. Leider haben diese sympathischen Songs und die dahinter stehenden Musiker viel zu wenig Beachtung bekommen. Das muss sich ändern. Und deshalb ein paar aufklärerische Statements zu Island an dieser Stelle von einem äußerst übermüdeten Sindri.
Weitere Links aus dem Seabear-Kosmos:
Sei schlau, bleib dumm aber schlau
Schon mal drüber nachgedacht, wer von den beiden jetzt schlauer ist, einfach auch schon vom Titel her:
Das Bo mit “Dumm aber schlau” VS. Die Türen “Sei schlau, bleib dumm”
Kucke mal, für wen arbeitest du denn?

Dass die Popkomm mittlerweile nur noch eine inszenierte Lachnummer ist, scheint nun ja wohl keinen mehr so richtig zu überraschen. Während in den Messehallen sich die Kapitalanleger und Geldgeier gegenseitig das Grab schaufeln, zieht die kulturelle Trauergemeinde bereits tanzend über den Friedhof ab und wendet sich der Zukunft zu. Wie soll es denn auch was werden, wenn selbst in der Berichterstattung über die Veranstaltung seit Jahren immer die gleichen gescheit(ert)en Besserwisser a la Tim Renner und Dieter Gorny ihren Senf abgeben dürfen. Aber man kann den Journalistenkollegen gar keinen Vorwurf machen, ist ja schließlich niemand anderes Interessantes da. Also “deswegen isses ganz klar, wenn überhaupt noch was passieren soll hier, muss man sich gegen den Unterdrücker stellen und man muss pateiisch sein und nich hier einfach sagen…UND DESWEGEN MACH ICH JETZT MAL HIER DEN TISCH KAPUTT, JA?!”






