James Blagden
Dochdoch, so können Selbstportraits gerne aussehen. James Blagden: Pop der 80er in ganz weit vorn.
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Dochdoch, so können Selbstportraits gerne aussehen. James Blagden: Pop der 80er in ganz weit vorn.
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Warum wird dermaßen selten über den Sexappeal von Kniescheiben debattiert?
Und Warum und FtW demaßen selten über die fantastischen… Dinge, die Félix Larhers Kopf entfleuchen?
Vidi, veni. Vivat!
Computerlove fehlen die Worte (vor Begeisterung), mir fehlen die Worte (wie stets) – und trotzdem: Fiodor Sumkins eigene Worte sollten keinesfalls herhalten, als Ersatz. Wie kann ein Grafiker, dessen Illustrationen ein derartig jenseitiges Fingerspitzengefühl beweisen, dessen Vita schreit nach einem “wanna meet!”, seine Frauen mit solch stumpfdumpfer Fickbrüllerei überziehen? Das’ doch armselig. Und trotzdem (zum Zweiten): schaut sie euch an, die bunten Ladys und verschlungenen Typospielereien, die Heaven Invaders und Winkekatzen.
Ingredienzien zusammenwerfen, das kann jeder – und genau so schmeckt es dann auch. Yehrin Tong ist nicht jeder sondern der eine, geborene Barmann: monochrome Grafik als Grundlage, ein Schuss Fotografie, gerührt, geschüttelt, das Rot nicht vergessen und vor allem nicht das Eis. Sehr eigen, das alles, aber mit dem Gespür für die exakt richtigen Prozente. Spritzt, sprüht und tanzt auf der Zunge.
Nein, wieder einmal genau nichts dazu schreiben, sondern nur darum bitten, sich einige wenige Minuten für diese Grafik zu nehmen. Dieses nicht zuviel und nicht zu wenig sich anzusehen, diesen metallischen Glanz, kurz über die malvenfarbenen Lider zu stolpern um sich dann doch dazu durchzuringen, dass dieser Unton genau das ist, was es brauchte, den Zweifel wälzen, ob diese Lady den Stempel Kitsch verdient und das Tagging ganz gut zur diesjährigen Backjumps passen würde aber.. nunja, genau deswegen ziemlich verachtenswert ist, um immer überzeugter, begeisterter, aufgeregter zu blinzeln, die Nasenlöcher mitzuplustern und dann doch dazu schreiben:
JAU!