Update-Zirkus

0 Kommentare

Für alle Script-Kiddies und Freunde der Zwo: Die neue Version 1.5 der sagenumwobenen Prototype-Bibliothek erblickte gestern das Licht der Welt. Eine Liste der Neuerungen habe ich leider auf die Schnelle nicht erspähen können; auf der aus dem Boden gestampfte neuen Website findet sich aber endlich auch die bitter nötige API-Dokumentation. Sieht gut aus…

Kommt aber noch besser: Heute hat das Core-Team die neue Version 1.2 des Web-Tausendsassas Ruby on Rails freigegeben (und gleich, ungewöhnlich schnell, eine Version 1.2.1 nachgeschoben). Also rasch ein beherztes gem install rails –include-dependencies über die Kommandozeile gejagt, bevor die Server anfangen zu rauchen. Ausführliche Informationen gibt es von Ober-Guru David Heinemeier Hansson im RoR-Blog.

[via mir.aculo.us]

19.01.2007 um 12:19
geschrieben von sebastian in Webdesign

How to Promote your Startup Webapp

6 Kommentare
  1. Get very popular, cutting-edge high-quality weblogs (like TechCrunch or popnutten.de) to link your not yet so popular but cutting-edge high-quality web application.
  2. Get other bloggers, too.

mite. Hochgeschwindigkeitstool zur Zeiterfassung

29.12.2006 um 18:49
geschrieben von julie in Interna, Webdesign, Werbenutte

Jingle all the way

2 Kommentare

Qualitätsvergleich unterschiedlicher Video-Sites gefällig?

Soapbox vs. YouTube vs. Break.com vs. Vimeo. vs. Jumpcut vs. Blip.tv vs. Metacafe vs. Revver vs. iFilm oder für die Ladies&Gentleman Nicht-Soo-Breitband die YouTube vs. Google Video vs. Revver-Version.

16.12.2006 um 20:35
geschrieben von julie in Le Rest, Ordinateur/Computer

Contextonomy

4 Kommentare

»If you’ve never used anything but Internet Explorer, you won’t be able to wipe the grin off your face. But next to rivals like Firefox, Opera and Safari, IE 7 is a catch-up and patch-up job. Some of its ‘new’ features have been available in rival browsers for years.«

David Pogue, NY Times

02.11.2006 um 20:52
geschrieben von sebastian in Webdesign, Werbenutte

Schwindsucht

0 Kommentare

Shaun Inman and The Heap

»Créateur de menthe« und Sekretariats-Muse Shaun Imann verlässt bei dem Redesign seines Blogs die gewohnte Ästhetik: Mehr Raum, weniger - aber nachwievor einzigartig liebevoll modulierte - Details, eine geradezu riesenhafte Typografie (da bimmelt die Zwo) und eine Reduktion auf das Wesentliche, den Inhalt.

Natürlich ist es das nicht gewesen, sondern unter den lesenswerten Zeilen schnurrt nun ein faszinierendes Maschinchen namens The Heap, das die Farbtöne des Blogs steuert und die Seite »altern« lässt: Jeder Beitrag verblasst mit der Zeit immer mehr: Neuste Beiträge strotzen nur so vor kräftigen Farben auf dunkelgrauen Grund, ältere verbleichen nach und nach. Und das konsequent: Beiträge ab 2002/2001 sind auf einem Mac kaum noch zu entziffern; was ja nicht eines gewissen Realismus entbehrt: Die Halbwertszeit von Webdesign-Artikeln dürfte eher noch kürzer sein. Natürlich bleibt das ganze ein Spiel ohne Folgen: Der Orginal-Kontrast ist immer nur einen Mausklick entfernt.

Und an der Maschine wird weiter geschraubt: Neben dem Verblassen wandert das Farbschema inzwischen auch durch die Jahreszeiten: Vom blauen Winter über einen grünen Frühling und gelben Sommer hin zum roten Herbst.

Mehr dazu: The Dirt on The Heap.

01.11.2006 um 18:10
geschrieben von sebastian in Design, Typografie, Webdesign

BumpTop Prototype

1 Kommentare

bumptop prototype

BumpTop ist der Prototype eines neuartigen GUI um - im wahrsten Sinne des Wortes - mit den eigenen Dateien zu jonglieren. Mittels eines Stiftes werden Dokumente auf dem dreidimensionalen Schreibtisch verschoben, gestapelt, an die Wände gepinnt und sortiert; dabei verhalten sich die einzelnen Objekte physikalisch korrekt: Bleiben an anderen Dokumenten hängen und wirbeln, verschieben und stoßen was die Grafik-Engine hergibt. Selbst das Löschen kennt die archaische Vorstufe Zerknüllen.

Sinn und Zweck der Studie ist die Handhabe von Dateien intuitiver zu gestalten, was definitiv pfiffig gelöst wurde. Wenn ich mir jedoch mein durchaus reales Chaos auf meinem durchaus realen Schreibtisch hier zu Gemüte führe, denke ich das der Ansatz, die physische Welt derart direkt auf den Computer zu übertragen, an sich falsch ist. Der Prototype erinnert eher an die verfehlten Visionen aus Filmen wie Mission Impossible oder The Island - wo der Benutzer mit projizierten, sozusagen materialisierten Dokumenten auf seinem realen Schreibtisch hantiert.

Meine Vorstellungen einer zukünftigen Oberfläche sind da eher konventioneller, und gruppieren sich im Grossen und Ganzen um eine ausgebufftere Suche und Nutzung der Tatsache, das die Darstellung von Dateien nicht ihrem physikalisch Ort entsprechen muss. Ansätze in diese Richtung sind die »intelligenten« Ordner bei Apple und Tools wie Spotlight & Quicksilver.

Nichtsdestotrotz: Honig für die Augen ist die Studie allemal. Die Website gibt leider nur wiederwillig Hintergrundinformationen preis (zumindest in bloggerrecherchetauglicher Kürze, die geduldigen dürfen hier und hier schmökern), aber ein veryoutubetes Video - plus dessen 20-Sekunden-Hip-Hop-Verwurstung - helfen der eigenen Vorstellung anschaulich auf die Beine.

UPDATE: Youtube scheint die Grätsche gemacht zu haben. Alternativ liegen die Filme noch als an die 100 MB schwere MOVs und WMVs bereit.

15.08.2006 um 15:32
geschrieben von sebastian in Ordinateur/Computer, Technik

Web 2.0 Validator

15 Kommentare

web 3.0

Der Web 2.0 Validator testet beliebige Sites auf ihre Zwonulligkeit. Dabei grast das Maschinchen die angegebene URL nach typischen Hype-Technologien wie RoR und Ajax, zentralen Themen wie »Semantic Web« und »Architekur der Partizipation« und der Verlinkung mit den Granden der Zwo ab, und ermittelt so einen Punktestand zwischen null und zweiundfünfzig Punkten. Die Kriterien ändern sich ständig und - ganz zwonull - durch die Partizipation der Leser, die via del.ico.us-Tagging eigene Kriterien beisteuern können.

Die Popnutten müssen leider mit läppischen 8 Punkten nach Hause fahren (sind aber wie obiges Bild beweist ein Kandidat für die 3.0er-Runde). Wie schaut es denn bei den lieben Nachbarn aus?

[via web2.wsj2.com]

17.06.2006 um 15:33
geschrieben von sebastian in (Netz)Kultur, Webdesign

Webdesigner Lesefutter

2 Kommentare

Die Macher des für alle Ajax-Wütigen unverzichtbaren Ajaxian-Blogs haben ein wunderbares PDF für den Einstieg in das Dojo-JavaScript-Toolkit zusammen- und online-gestellt. Erklärt wird die Dojo-Philosophie, sowie anhand eines beschaulichen Drag-n-Drop Web-Anwendung die dahinter werkelnde Technik. Selbst für Hype-Verschläfer verständlich.

Nach all den Furoren um mächtige Frameworks, die es scheinbar jedem erlauben locker-flockig loszucoden, endlich mal ein wirklich kritischer Beitrag, der hinterfragt wohin das denn führt wenn man mit ein paar Zeilen einen ganzen Adminbereich ins Leben ruft: Framework Fanatics Mir geht es manchmal ganz ähnlich: auch ich habe/hatte Einstiegs-Probleme mit den üblichen Verdächtigen (RoR, CakePHP); auch mir fehlt häufig das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben. Allerdings stecke ich noch in einer sehr frühen Entdeckungs-Phase & spüre dennoch eine merkliche Verbesserung meines Programmier-Stils. Alles so schön sauber hier!

Einen fundierten Artikel über die Möglichkeiten JavaScript- & CSS-Dateien einer Schrumpfkur zu unterziehen hat Cal Henderson im immer lesenswerteren vitamin-blog veröffentlicht. Trotz DSL-Schwemme; in Zeiten aufgeblähter JavaScript-Liberies/-Frameworks/-Whatever ein sehr sinnvoller Gedanke.

Gleicher Blog, beinah anderes Thema: In seinem neusten Artikel Responsible Asynchronous Scriping hinterfragt Shaun Inmann die aktuelle Entwicklung auch die gesamte Navigation einer Site mit Ajax zu handhaben. Hinfort mit dem Back-Button usw. usf. (gesehen unter anderem bei den Bösen 1.0). Während einige Kommentatoren in den unbedingt zu lesenden Kommentaren das für absolut 1.0 halten, plädiert der gute Inmann für eine strikte Trennung von Content & Actions: zweiteres sei für AJAX und alle vergleichbaren Techniken sehr gut geeignet, der Inhalt dürfe aber aus Rücksicht auf den Benutzer nicht einfach ausgetauscht werden, sondern erfordert einen kompletten Seiten-Reload. Leider legt er dabei die Trennung IMHO nicht sehr gut aus: sind Suchergebnisse wirklich Actions? Ich schwebe zu dem Thema irgendwo in der Mitte: Ich kann mir sehr viele Situationen ausmalen, bei denen es nervt wenn der Back-Button nicht funktioniert. Andererseits stellt der Back-Button bzw. das Caching des Browsers gerade in Web-Anwendungen eine grosse Gefahr dar: Der Benutzer sieht Inhalte, die so gar nicht mehr vorhanden sind.

Sowieso DER neu Blog für alle Webdesigner: vitamin (Fünfte Verlinkung in diesem Post!). Später, dafür aber umso überzeugterer Abonnierbefehl!

05.06.2006 um 17:18
geschrieben von sebastian in Webdesign

Five Steps to Font Freedom

0 Kommentare

five steps to font freedom - be a design group

There is something absurd about typography on the web. Think about these scenarios: You don’t need to own a font to read a book set in Goudy. You don’t need to own Futura to watch a Wes Anderson film. You don’t need to own Times to read the Times. You don’t need to own any fonts to watch television. Why not? Because that would be insane. And yet this same logic doesn’t apply on the internet. Online, a person needs to own a fully licensed version of a font in order to view it in a web browser. You are reading Arial right now. That’s right, Arial. Why? Because everybody on Earth has a licensed version of Arial on their computer. The great democracy of the internet has failed to produce typography any better than the least common denominator of system fonts. As a designer, I hope you are outraged and offended. So what can you do about it?

Fünf Schritte aus diesem Dilemma bei Be A Design Group. Man wird ja noch träumen dürfen.

05.06.2006 um 14:52
geschrieben von sebastian in Typografie, Webdesign

was isn zwonull?

0 Kommentare

Ein feines & zumindest nicht falsches Bild, gefunden bei ix. Nur wächst bei uns überhaupt schon Rasen?

31.03.2006 um 18:51
geschrieben von sebastian in (Netz)Kultur, Webdesign